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Lisa-Doreen Roth - Positive Nebenwirkungen durch gute Unterhaltung

Wenn die Schreiblust mich packt, dann aber richtig.     
So habe ich gleich zwei Bücher angefangen zu schreiben.
Hier ein kleiner Vorgeschmack .

Die Titel stehen noch nicht fest, aber ich denke, dass ich bis Ende des Jahres 2018 wenigstens einen Roman fertig habe ;-)
Da meine bereits veröffentlichten Romane eher schicksalhaft belastet sind, nun mal ein Softkrimi...

... Julia weiß, dass einige Leute hier, sie als Früchtchen bezeichnen wegen ihrer vielen Männergeschichten. In einem kleinen Ort kennt ja schließlich jeder jeden und sie kennt man ganz besonders, weil sie die Tochter vom reichen Heimann ist und Porsche fährt. Ein knallrotes 911 Carrera Cabrio mit schwarzem Leder. Heiraten, das hat sie sich geschworen, wird sie nie. Das fehlte ihr gerade noch. Womöglich wollte ihr Angetrauter dann auch noch Kinder. Ein oder zwei nervige, quengelnde Plagen, die einem die Figur versauen, nein danke. Sie will frei und unabhängig bleiben. So geht es ihr einfach besser. Sie will für niemanden Verantwortung und Verpflichtung übernehmen, außer für sich selbst und plötzlich kommt Ben auf die glorreiche Idee zu ihr ziehen zu wollen …

und etwas zum Schmunzeln …

 … meine Tochter gab mir vorher den Tipp, dem  Kleinen eine Schaukel zu schenken. Also suchte ich eine Kleinkindschaukel aus, kippsicher mit Schalensitz und Sicherheitsgurt, höhenverstellbar, Sicherheitsbügel  und PE-Seil  und war ganz stolz, dass er sich darin wohl fühlte, sich gerne darin schaukeln  ließ und vor Vergnügen quietschte. Was macht der Patchwork Opa, mein Ex? Der bringt auch noch eine Schaukel mit. Natürlich eine bessere. Eine die mitwächst. Drei in einer. Davon hat der Kleine schließlich mehr. Das sehe ich voll ein und mache den Vorschlag, meine Schaukel eben bei uns aufzuhängen, damit er auch hier schaukeln kann. Okay, der Vorschlag kommt gut an und alle sind zufrieden. Davon ab, ich bin der Meinung, in meiner Schaukel sitzt das Kind besser. Aber na ja. Ich sage mal lieber nichts. So nach und nach stellt sich heraus, dass es bei den Großeltern auch noch eine Schaukel gibt. Na gut, das konnte ja niemand ahnen und außerdem wohnen sie ja auch weiter weg. Alles kein Problem, der Kleine hat eben nun drei Schaukeln und überall kann er dieses Vergnügen haben. Ausgerechnet heute, soll ich ihn ins Bettchen bringen, da ich demnächst als Babysitter fungieren soll. Das geht natürlich voll in die Hose …